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Äthiopien-Reisen
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Etwas zu meinen Beweggründen, Reisen durch Äthiopien zu organisieren.


1997 während meines zweimonatigen Sozialeinsatzes und einer einmonatigen Rundreise durch Äthiopien merkte ich, dass mich dieses Land kaum mehr loslassen würde. Es war eine äusserst strenge und sehr schwierige Zeit für mich und zudem hatte ich eine anspruchsvolle Arbeit zu leisten. Doch wohl gerade deswegen zog es mich wiederholt nach Äthiopien zurück.

Gewiss, das Land ist arm und darum, wie viele so genannte Drittweltländer, immer wieder in seinem Fortkommen und in seiner Entwicklung behindert.
Man kann sich also sicher berechtigt fragen, ob es opportun sei, gerade dorthin zu reisen? Doch wann und wo muss man sich das nicht fragen?

Ich stellte mir diese Frage vor jeder Reise immer wieder und trotzdem ging immer wieder hin und ich werde auch künftig immer mal wieder hingehen.
Allerdings, da sind Not und Elend auf der einen, auf der andern Seite aber ist da eine Herzlichkeit und Fröhlichkeit, die mich zutiefst beschämt und auch fasziniert.
Die Reisen, welche ich angeboten habe, wollten die Not nicht ausblenden, im Gegenteil, sie sollten zeigen, wie viel dagegen schon getan wird und was noch getan werden könnte. Mit wenig Mitteln - notabene. Gerade Besuche bei Missionen und NGO’s brachten uns hinaus ... zu den Menschen.
Vor allem aber sollen Reisen durch dieses hochinteressante Land zeigen, wie reich das Land andrerseits ist, reich an eindrücklichen, wundervollen Landschaften; einer vielfältigen und einmaligen Natur; einer Jahrtausende alten, faszinierenden Geschichte, einem kaum zu überblickenden Völkergemisch und Sprachengewirr und einem reichen kulturellen Erbe. Reich ist das Land aber auch an liebenswerten und sehr sympathischen Menschen.
All dies hatte mich bewogen Reisen zu organisieren, Reisen welche die wundervolle, aber auch erschreckende und doch so einmalige Vielfalt dieses Landes aufzeigten.
Und noch etwas: Reisen in dieses Land sind immer auch kleine Entwicklungsprojekte, es fliesst Geld für Löhne, Dienstleistungen etc. ins Land. Für faire Preise erhalten wir faire Leistungen.

  Üblicherweise reise ich natürlich nicht mit Krawatte, das wäre noch! In Äthiopien wird es bei offiziellen Anlässen jedoch sehr geschätzt, wenn man damit erscheint. Jedenfalls fanden meine „Bewundererinnen“ die Krawatte mit den amharischen Schriftzeichen „uu läss“.

Kurz etwas zur Person Andreas Eggenberger
Geboren (1946) und aufgewachsen in Grabs. 6 Jahre Primar- und 3 Jahre Sekundarschule.

Verheiratet seit 1970 und Vater von zwei verheirateten Töchtern und Grossvater von vier Enkelinnen.

Beruf:

1962-1972 Dachdeckerlehre, Arbeit als Dachdecker sowie eidg. Meisterdiplom.
1972 Eintritt in den Umschulungskurs für Berufsleute am Lehrerseminar in Rorschach.
1974 Beginn der Lehrtätigkeit in der Schulgemeinde Grabs. Berufsbegleitende Ausbildung zum Reallehrer. Bis Sommer 2003 als Reallehrer an der Oberstufe Grabs tätig.

1997/98 ein halbes Jahr Bildungsurlaub: 1 Monat Sprachaufenthalt in England und 3 Monate Aufenthalt in Äthiopien > Studienreise durchs Land und danach Sozialeinsatz in Addis Ababa.

Seit 1997 bis heute unzählige Reisen durch dieses faszinierende Land - letzte von mir geführte Gruppenreise Okt./Nov. 2018 mit vorgängigem privaten Abstecher nach Eritrea.